Umweltmonitoring

Wie beeinflusst das Kraftwerk die Umwelt? Mit dieser Frage setzt sich das Kraftwerksforum seit Monaten auseinander: Was kommt auf die Region zu? Wird die Schadstoffbelastung zu- oder abnehmen? „Die Auswirkungen des Kraftwerks müssen verlässlich kontrolliert werden. Werden Grenzwerte überschritten, müssen wir umgehend reagieren“. Diese Forderung ist auf dem „Kohledachgipfel“ im November 2007 in Datteln bestärkt worden. Doch dazu muss man die heutige Situation kennen und sie mit der zukünftigen vergleichen. Die aktuellen Messungen und die Analyse der Daten sind Inhalt dieses so genannten Umweltmonitorings.

Umfassend beobachten. Auch E.ON Kraftwerke möchte die Auswirkungen des Kraftwerks auf die Umwelt minimal halten. Die Bezirksregierung Münster bestätigte auf dem „Kohledachgipfel“, dass sie den Schadstoffausstoß des Kraftwerks und was in der Region ankommt kontinuierlich beobachten. Werden Grenzwerte überschritten wird schnell reagiert. Die Bezirksregierung könnte dann umgehend Nachforderungen stellen – bis hin zu einem Betriebsstopp. Beim Messnetz hat E.ON Kraftwerke entsprechend des Wunsches der Stadt Waltrop eine zusätzliche, gesetzlich nicht erforderliche Messstelle eingerichtet. Seit Mitte Mai ist die Messstelle „Nach der Deine“ nun in Betrieb. Außerdem wurde die Messstelle in Datteln Hagem ausgebaut. Die Ergebnisse der aktuellen Messungen und die Analyse der Daten werden halbjährlich in einem Umweltmonitoring-Bericht festgehalten. Die Bezirksregierung Münster stellt fest: Datteln ist jetzt der bestüberwachte Kraftwerksstandort in Deutschland.

Die Arbeit des Forums. Seit Sommer 2007 befasst sich das Kraftwerksforum mit dem Thema. Im Dialog mit Behörden und E.ON Kraftwerke wurde das Umweltmonitoring weiter verbessert. Durch die Arbeit des Forums ist nun klar, dass sich die Menschen hinsichtlich der Umweltauswirkungen nicht sorgen müssen. Es wird sehr viel getan, um die Folgen für Mensch und Umwelt so gering wie möglich zu halten. In Datteln sogar mehr als vom Gesetzgeber gefordert.